Lektorat Vera Hesse

 

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Aktuelle Änderung zum Lektorat ab 2008

2009

Ich gebe nun mit 60, das Lektorat  wenn auch schweren Herzens  auf, um nur noch zu schreiben.
Wegen der vielen Informationen lasse ich diese Website nach wie vor im Netz und wenn Sie Fragen haben, dürfen Sie mir gerne eine Mail schicken.


 

Wer eine Lektorin sucht, die sich in etwa in meiner Preislage bewegt  u n d  gute Arbeit leistet:   

Anna Bolin M.A.
Otto-Hahn-Straße 20
51429 Bensberg
fon ++49 (0)2204 98 10 85
e-Mail anna.bolin@wortklang.de
Sie ist eine ausgesprochen nette, fachlich kompetente Frau.

Und noch ein erweitertes Lektorat einer Autorin, deren Texte ich sehr schätze:
www.biografie-klartext.de 
Christiane Hartmann schreibt für Sie: Privatbiografien, Firmenbiografien, Vereinsbiografien, Gebrauchsanleitungen, Dokumentationen, wissenschaftliche und journalistische Beiträge und vieles mehr.
Sie übernimmt für Sie Lektorats- und Korrekturarbeiten, Geschäftsberichte, Marketingprojekte, professionelle Korrektur von Seminar-, Diplom- und Magisterarbeiten.
Sie bietet an: Erzählwerkstätten, Werkstätten für kreatives Schreiben.

Noch eine Lektorin, die ich empfehlen kann: http://www.wortlaut-lektorat.de/

Und ein weiterer Lektor (das war mal meiner) auch Autor: http://www.richschwab.de/dienstleister.html 



Ich danke allen Autoren, mit denen ich zusammengearbeitet habe, es war eine für beide Seiten gute, fruchtbare Zeit! Manch eine Mail-Freundschaft ist daraus entstanden.

 

Wen spreche ich an? Und wozu brauchen Sie mich überhaupt?

Autoren (Romane, Sachbücher, Erfahrungsberichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte ...) Ich bin vielseitig und grundsätzlich offen für alle Genres. 

Nicht ursprünglich deutsch sprechende Autoren: Hier muss ich in meiner Arbeitsweise oft anders vorgehen als üblich; Hinweise dazu unter: wie sind meine Preise?     

Schreibende im Allgemeinen mit Texten aller Art, also z.B. auch Webseiten.

Studenten und jene, die das Studium hinter sich haben (Dissertationen, Diplomarbeiten). 

Freie Herausgeber, Verlage und andere Unternehmen/Firmen finden Informationen  unter dem Link "für Verlage und Unternehmen" (links in der Leiste). Kleinverlage, Vereine und kleine Firmen erhalten auch hier einen Preisnachlass.

Wenn es um Übersetzungen/technische Texte geht, empfehle ich einen technischen Redakteur und Dozenten: http://www.us-english.de + Ghostwriting in englischer Sprache (Vorträge, Reden), Erstellung von Websites (Deutsch-Englisch).

 

Rechtschreib- und Grammatikfehler – und scheinen sie noch so geringfügig zu sein – fallen ins Gewicht, denn sie verursachen beim Empfänger negative Vorurteile, die der Absender so schnell nicht mehr loswird. Autoren gelten dann als unprofessionell, wohingegen sich arrivierte Autoren solche Fehler wieder leisten dürfen, aber besser nicht sollten. 

Wozu brauchen Sie mich überhaupt? Hat nicht jeder Verlag sein eigenes Lektorat – und das ist für Sie umsonst? Aber ja, so ist es. Doch möchten Sie Verlagen oder Literaturagenturen nicht ein möglichst fehlerloses, stilistisch ausgereiftes, in sich stimmiges Manuskript anbieten, ebensolche Erzählungen für Anthologien und Wettbewerbe einreichen oder an Literaturzeitschriften schicken? Damit könnten Sie den Papierkorb umgehen ...

Folgendes betrifft vor allem Erstautoren: In den Verlagen beschäftigt man sich nur noch mit den Manuskripten, bei denen der Aufwand des Lektorierens und Korrigierens möglichst gering ist.

Zudem sollten Sie sich auf viele Verlagslektorate auch nicht mehr verlassen, besonders was neue Autoren betrifft, deren Manuskripte aus Zeitgründen oft nur im Schnelldurchgang und dementsprechend nachlässig korrigiert / lektoriert werden. Die Fehler finden sich dann in den bereits gedruckten Büchern, was mehr als ärgerlich ist. Sie als Autor müssen heutzutage diese Arbeit selber leisten und sollten sich möglichst eine Hilfe dafür suchen.

   Die notwendige Distanz zum eigenen Text – zwecks Korrektur und Überarbeitung – können Sie sich antrainieren, und doch fehlt Ihnen letztlich die wesentlich größere Distanz eines Außenstehenden, der Ihren Text ein letztes Mal zeitaufwändig und somit gründlich überprüft, bevor Sie ihn auf die Ochsentour schicken. Wir sind alle mehr oder weniger "betriebsblind", was die eigenen Texte betrifft. Mich schließe ich darin selbstverständlich ein.

 

 

Dies möchte ich besonders angehenden Autoren ans Herz legen: 

Der Herausgeber einer Literaturzeitschrift schrieb mir kürzlich, viele Zusendungen an die Zeitschrift hätten besser bei mir Zwischenstation gemacht.

   Besonders für Anfänger ist ein Lektorat, die Begutachtung durch einen Außenstehenden, besonders notwendig. Sie haben Freunde, die sich dazu bereit erklären? Vergessen Sie es. Freunde sind befangen, zudem lesen sie den Text anders, nämlich als Leser, auch wenn ihnen nebenher Fehler auffallen mögen. Kaum einer macht sich die Mühe, den Text wirklich und das noch sorgfältig zu bearbeit(!)en. Wer opfert schon die vielen Stunden, die dafür notwendig sind? Bei einem Roman von 300 Normseiten schätze ich mal 60 Stunden intensive Arbeitszeit, aber auch eine Kurzgeschichte bedeutet viel Arbeit.

   Was erfahrene Autoren betrifft: Selbst im noch so gründlich und mehrmals überarbeiteten Manuskript eines Autors finde ich immer noch viele sich allerdings summierende  Kleinigkeiten, aber auch manchen größeren "Klops" zu beanstanden. Und dies sogar in bereits gedruckten Texten. So man als etablierter Autor sein Manuskript auch ohne Vorab-Lektorat bei einem Verlag unterbringen kann: Man sollte sich nie nur auf den oft überarbeiteten Verlagslektor verlassen. Da könnten dann so gemeine Leute wie ich daherkommen und Fehler im bereits Gedruckten aufspießen ... (Eine Autorin hat einmal lange zu meinen vielen Fundstellen geschwiegen, dass ich schon glaubte, sie sei verschnupft. War sie aber nicht: Ich hätte ja Recht, schrieb sie mir lapidar zurück).

   Hingegen ... Wenigen sehr phantasievollen Sprachjongleuren und originellen Autoren (im Sinne von originär) sieht es der eine oder andere Verlagslektor nach, wenn sie hinsichtlich Orthografie und Grammatik ihre Schwächen haben. Eine große Stärke zieht zuweilen eine ihr entsprechende Schwäche nach sich und umgekehrt. Der Verlagslektor, dem ihre Stärke schnell ins geübte Auge gesprungen ist, wird sich in ihrem Falle besondere Mühe mit dem Manuskript geben – solange er Lust und vor allem Zeit dazu hat.

   Dies wäre eine seltene Ausnahme der Regel. 

   Selten hab ich gesagt! Ausnahme!

   Wenn aber ein Autor trotz WORD-Rechtschreibprogramm ... bereits  "Bellettristik" wie Ballett mit zwei t`s schreibt, haben viele, zunächst Interessierte, schon keine Lust mehr, weiterzulesen, denn es suggeriert: Es lohnt sich nicht, dieser Schreiber, diese Schreiberin beherrscht noch nicht einmal die Grundbausteine des Schreibens. Und den Verlagslektoren und Herausgebern von Literaturzeitschriften, ohnehin mit vielem "zugemüllt", wird es ebenso ergehen. Da wandert dann so manche Leseprobe, so manche Erzählung ungelesen in den Papierkorb, vielleicht zu Unrecht, während ich aus anderen Beweggründen heraus weiterlesen will. Im Gegensatz zum Verlagslektor, der zunächst vor allem recht schnell aussortiert, behandle ich alle mir zugehenden Texte so, als hätte ich sie bereits aussortiert und es gelte nun, den Text nach Fragwürdigkeiten zu durchforsten, damit ihn der Autor noch einmal überarbeiten kann.

   Dabei geht es dank – wenn auch nur halb vollkommenen Rechtschreibprogrammen – nicht einmal in erster Linie um Orthografie und Grammatik, sondern z.B. um das, was der Autor – im durchaus erwünschten Schaffensrausch – an Unsäglichem "verbrochen" hat und, allerdings erst von einem Außenstehenden darauf gestoßen, nun selber nicht mehr begreift oder nachvollziehen kann. Manchmal muss man ihn sogar mehrmals darauf stoßen, bis der Groschen bei ihm fällt ... Und wie oft hat ein Autor etwas auf bestimmte Weise gemeint, dies aber nicht ausgedrückt. 

   Aber auch dies ist vom Anteil her nicht das Wesentliche, denn vor allem geht es um das Handwerk des Schreibens. Hier fällt der größte Korrekturbedarf an und in allen Texten wimmelt es erst einmal vor Korrekturen (alle 1-3 Zeilen), das ist die Norm und Ausnahmen sind höchst selten. Also trösten Sie sich und freuen Sie sich lieber: Je mehr ich gefunden habe, umso weniger wird noch zu finden sein. Das meine ich ernst! ;-)) Ein Lektor hat einmal zum aktuellen Zustand der Autoren nach dem Lektorat den Begriff entsetzt-begeistert benutzt. Dem kann ich mich nur anschließen. Zuerst werden Sie entsetzt sein, dass Sie trotz Ihres richtigen Deutsch so viele "Fehler" gemacht haben, dann sind Sie begeistert, denn nachdem Sie die Korrekturen in Ihren Text eingebaut haben, liegt vor Ihnen ein literarisch geschriebener Text, und zwar immer noch IHR Text, denn die Reihenfolge Ihrer Sätze, Ihre Wortwahl, Ihren persönlichen Stil habe ich natürlich beibehalten, es sei denn, etwas war wirklich schlecht oder zu umständlich ausgedrückt.

Zu guter Letzt: Unterschätzen Sie – besonders als Anfänger – nicht, wie viel Sie durch einen lektorierten Text lernen können! Denn an den eigenen Fehlern lernt man noch am besten.